Kontakt
Kontakt-Icon

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail mit Fragen, Kommentaren oder Feedback.

Unsere Chronik

Am 28. Juli 1912, es war ein sonniger Sonntag, brach gegen 19 Uhr die Anlegestelle am Brückenkopf der Seebrücke in Binz auf Rügen. Über 100 Menschen stürzten ins Wasser und 17 Personen, darunter sieben Kinder, ertranken.

Am 5. Juni 1913 veröffentlichte der „Deutsche Schwimmer“, das amtliche Organ des Deutschen Schwimmverbandes, den Aufruf zur Gründung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. In dem Gründungsaufruf hieß es unter anderem: „Nach dem weltbekannten Beispiel der Londoner Royal Life Saving Society, deren Erfolge seit zwei Jahrzehnten ohnegleichen sind, will die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft eine weiteste Verbreitung sachgemäßer Kenntnisse und Fertigkeiten in Rettung und Wiederbelebung Ertrinkender herbei- führen.“

Die Gründungsversammlung in Leipzig

Am 19. Oktober 1913 fand die Gründung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Leipzig statt.

Der Schwimm- und Rettungsgedanke breitete sich aus und wurde in festen Organisationsformen und technischen Einrichtungen realisiert.

In den ersten Gründungsjahren wurden schon Rettungskurse durchgeführt. Das amtliche Organ des Deutschen Schwimmverbandes berichtet von unentgeltlichen Kursen. Gelehrt wurden Transportschwimmen, Befreiungsgriffe, Wiederbelebung und Kleiderschwimmen. Schon 1913 erhielten 21 Teilnehmer das erste deutsche Rettungsschwimmerzeugnis.

Weiteres erfahren Sie auf den Seiten des Bundesverbandes der DLRG unter www.dlrg.de.

Chronik der DLRG im Rhein-Erft-Kreis

Der heutige Rhein-Erft-Kreis ist zum 1. Januar 1975 im Zuge der kommunalen Neugliederung aus den

Kreisen Köln und Bergheim, sowie aus einem Teil des Kreises Euskirchen, dem heutigen Gebiet der Stadt Erftstadt, entstanden. Dadurch wurden auch die früheren DLRG Bezirke Bergheim, Köln-Land sowie Teile des Bezirkes Euskirchen-Schleiden innerhalb der DLRG dem neuen DLRG-Bezirk Erftkreis zugeordnet. Die Wurzeln der DLRG-Arbeit reichen aber deutlich weiter zurück; die älteste DLRG-Ortsgruppe wurde bereits am 1. Mai 1930 in Hürth gegründet. Nach Zusammenlegung einiger Ortsgruppen zur Anpassung der DLRG-Strukturen an die kommunalen Grenzen besteht der Bezirk heute aus den zehn Ortsgruppen Bedburg, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim und Wesseling.

Die Zusammenfassung der überwiegend industriell geprägten zehn Kommunen gab den DLRG-Gliederungen in den 1970-er Jahren dank neu gebauter Schwimmbäder ein reichliches Betätigungsfeld. Dies führte unter der Leitung des ersten Bezirksleiters des neuen Bezirkes Helmut Jungbluth zu einem Ansteigen der Mitgliederzahl auf insgesamt fast 7.000 Mitglieder. Damit wurde der DLRG Bezirk Erftkreis zum zweitgrößten Bezirk des Landesverbandes.

Aber nicht nur das gute Angebot an Schwimmbädern, sondern auch die vielen Einsatzanforderungen in den Wachgebieten boten eine solide Grundlage, um Interessenten auch nach der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung durch aktive Mitarbeit in die Aufgaben der DLRG einzubinden. Insbesondere durch den Braunkohletagebau sind in den letzten Jahrzehnten viele neue Wasserflächen entstanden, die von der Bevölkerung zur Erholung besucht werden und deshalb gesichert werden müssen. Auch am Rhein hat im letzten Jahrzehnt der Badebetrieb, trotz aller mit einer Europäischen Schifffahrtsstraße verbundenen Gefahren, wieder deutlich zugenommen.

Bezirksleiter Helmut Jungbluth und auch sein Nachfolger im Amt Jakob Sölla erkannten diese Zusammenhänge früh und förderten diese Interessen. Zusätzlich wurde eine aktive Jugendarbeit in den Ortsgruppen aber auch im Bezirk zu einem wichtigen Standbein.

Die Ausbildungsarbeit der Ortsgruppen wird durch übergreifende Lehrgänge sinnvoll ergänzt. Entsprechend den örtlichen Erfordernissen bietet der Bezirk mit jährlich neuer Schwerpunktsetzung ein vielfältiges Seminar- und Tagungsangebot, das alle Bereiche der DLRG-Arbeit von den Tagungen der Gremien bis zur Aus- und Weiterbildung der Aktiven in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, den Sanitätsbereich, den Wasserrettungsdienst und den Katastrophenschutz einschließlich der Nachwuchsgewinnung umfasst.

1930Gründung der DLRG Ortsgruppe Hürth am 1. Mai 1930.
Sie ging aus den DLRG-Stützpunkten Groß-Kreis-Köln und Köln-Land hervor.
Eröffnung des Schwimmbades Brabanterplatz.
1931Erster Wasserrettungsdienst am Rhein in Rodenkirchen.
1939Bis 1945 wurde Schwimmen, Paddeln, Rudern und Segeln auf allen öffentlichen Gewässern verboten. Dies führte zur Einstellung des Wasserrettungsdienstes.
1934Wasserrettungsdienst am Decksteiner Weiher im Grüngürtel.
1943Gründung der DLRG Ortsgruppe Brühl am 13. August 1946.
1946Wiedereröffnung der Rettungswache am Rodenkirchener Rheinstrand km 681.
1953Gründung der DLRG Ortsgruppe Lechenich im damaligen DLRG-Bezirk Euskirchen-Schleiden.
1955Gründung der DLRG Ortsgruppe Frechen am 19. November 1955.
Eröffnung des Terassenfreibades in Frechen.
1956Gründung der DLRG Ortsgruppe Kierdorf.
Eröffnung des Freibads in Kierdorf.
1961Gründung der Ortsgruppe Liblar aufgrund der Aktivitäten im Wasserrettungsdienst am Liblarer See.
1965Gründung der DLRG Ortsgruppe Kierdorf. Aus den Ortsgruppen Lechenich und Liblar werden Stützpunkte mit der Aufgabe der Unterstützung der Schulen.
1966Die Forstbehörde gibt den Heider Bergsee als Bade- und Segelgebiet frei. Damit fiel der DLRG Brühl die Einrichtung einer Wasserrettungstation zu. Zwei Wachtürme und das Rettungsboot „Glück Auf“ standen den Einsatzkräften zur Verfügung. Als Wachstation diente ein alter Bauwagen der Stadt Brühl.
1967Gründung des DLRG-Stützpunktes der DLRG Ortsgruppe Horrem.
1968Eröffnung des Freibades in Quadrath-Ichendorf
1969Gründung der DLRG Ortsgruppe Oberaußem-Fortuna-Niederaußem am 13. September 1968.
Sie trägt heute den Namen DLRG Ortsgruppe Bergheim e.V.

Gründung der DLRG Ortsgruppe Sinnersdorf am 13.12.1969.
1970Der Bereich der DLRG Ortsgruppe Kierdorf wird auf das Stadtgebiet der neuen Stadt „Erftstadt“ ausgedehnt. 
Das Freibad in Lechenich wird eröffnet.
1971Gründung der DLRG Ortsgruppe Erftstadt als Nachfolge der DLRG OG Kierdorf.
1973Eröffnung des Hallenbades in Frechen.
Indienststellung des Motorrettungsbootes „Willy Donatius“ der DLRG Ortsgruppe Brühl am Heider Bergsee.
1974Gründung der DLRG Ortsgruppe Stommeln am 3. April 1974.
1975Gründung des heutigen DLRG-Bezirks Rhein-Erft-Kreis am 1. Januar 1975. Er ist im Zuge der kommunalen Neugliederung aus den früheren DLRG Bezirken Bergheim, Köln-Land sowie Teilen des Bezirkes Euskirchen-Schleiden entstanden und trug zunächst dem neu entstandenen Landkreis entsprechend den Namen „DLRG Bezirk Erftkreis“.

Gründung der DLRG Ortsgruppe Kerpen, die infolge der kommunalen Neugliederung aus den bis dahin eigenständigen Ortsgruppen Blatzheim, Brüggen-Türnich, Horrem-Sindorf und Kerpen entstand.
1977Einweihung der Rettungswachstation am Heider Bergsee.
Gründung des DLRG-Stützpunktes Zieselsmaarsee der DLRG Ortsgruppe Brühl.
Erster Wasserrettungsdienst am Otto-Maigler-See. Damals noch von allen Seiten offen zugänglich und kostenlos.
1978Indienststellung des DLRG-Motorrettungsboots "Willi Kämmerer", das von der Stadt Hürth zur Verfügung gestellt wurde.
Eröffnung des Hallenbades in Liblar.
1981Sie Stadt Pulheim erhält am 1. Januar 1981 Stadtrechte.
1982Neugründung der DLRG Ortsgruppe "Stadt Pulheim" als Zusammenlegung aus der bestehenden DLRG-Ortsgruppe Sinnersdorf und der DLRG-Ortsgruppe Pulheim.

Ebenfalls wurden im Zusammenhang mit der kommunalen Neugliederung im Jahre 1975 auf Empfehlung des DLRG-Landesverbandes Nordrhein jetzt auch die DLRG Ortsgruppen Oberaußem/Niederaußem sowie die DLRG-Stützpunkte Bergheim, Quadrath-Ichendorf und Glesch zur Ortsgruppe Bergheim zusammengefasst.

Die DLRG Stadt Pulheim übernimmt am Pulheimer Baggersee den Wasserrettungsdienst bei Wassersportveranstaltungen für den im Jahr zuvor gegründeten Surf- und Segel-Club Pulheim.
1983Der DLRG Landesverband Nordrhein verleiht dem langjährigem Bezirksleiter Bergheim, Herrn Egon Ladenthin, die Ehrenmitgliedschaft.
Der DLRG Landesverband Nordrhein verleiht dem langjährigem Leiter der Ortsgruppe Brühl und Bezirksleiter Köln-Land, Herrn Helmut Jungbluth, die Ehrenmitgliedschaft.
1990Der DLRG-Bezirk Erftkreis und alle seine Ortsgruppen werden als eingetragene Vereine rechtlich selbständig. Dies hat zu einer weiteren selbstbewussten Entwicklung der Vereinsarbeit geführt. Die zehn Ortsgruppen sind so vielfältig strukturiert wie die Kommunen im Kreis. Neben relativ kleinen Gliederungen mit nur rund hundert Mitgliedern sind auch große Ortsgruppen mit über 1.000 Mitgliedern zu finden. Regional werden unterschiedliche Schwerpunkte in der Arbeit gesetzt. Der Ausbildungsbetrieb im Schwimmbad und die Jugendarbeit gehören dabei zum Kernbereich aller Ortsgruppen. Wasserrettungsstationen werden am Heider Bergsee, am Otto-Maigler-See, am Pulheimer See, am Zieselsmaar und am Rheinabschnitt Wesseling zwischen Bonn und Köln unterhalten. Darüber hinaus sind in vielen Schwimmbädern DLRG-Rettungsschwimmer im Einsatz.
1993Mithilfe beim Katastrophenschutzeinsatz im Weihnachshochwasser 1994 in Köln. Pegelstand max. 1063 cm.
1995Mithilfe beim Katastrophenschutzeinsatz im Jahrhunderthochwasser Anfang 1995 in Köln. Pegelstand max. 1067 cm.
Indienststellung des Motorrettungsbootes "Brühl I“ als Ersatz für das im Hochwassereinsatz beschädigten Motorrettungsbootes „Willy Donatius“.
1996Verkauf des Motorrettungsboots "Willi Kämmerer" am Otto-Maigler-See aufgrund gestiegener Umweltschutzauflagen und fehlendem Personal.
2000Im Jahr 2000 gab es mit der Neuwahl des Bezirksvorstandes einen Generationenwechsel. Seitdem leitet Heide Gehring (Kerpen) die Geschicke des Bezirkes. Ihr stehen dabei neben einigen altbewährten Vorstandsmitgliedern auch viele junge Kameradinnen und Kameraden zur Seite. Durch die Einführung moderner Strukturen und Managementprinzipien versucht der Vorstand seitdem, sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen.
2001Im Herbst 2001 konnte Landrat Werner Stump für eine Dauer-Schirmherrschaft gewonnen werden. Er unterstützt seitdem die Belange der Wasserrettung im Rhein-Erft-Kreis. Sichtbarstes Zeichen hierfür ist die Anerkennung des Bezirkes nach § 18 des Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetzes (FSHG) im August 2002. Der Bezirk stellt seitdem für Katastrophenfälle dem Kreis einen Bootstrupp zur Verfügung und ist auch in die Strukturen der vom Landesverband Nordrhein geführten Wasserrettungszüge eingebunden. Erste Einsatzerfahrungen in diesem Bereich konnten schnell gewonnen werden. Dieses Betätigungsfeld hat sich zunehmend zu einem wichtigen Standbein der Bezirksarbeit entwickelt. Hier gilt es, mit den bereits langjährig tätigen Rettungsdiensten reibungslos zusammen zu arbeiten. Dies stellt für die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte der DLRG eine besondere Herausforderung dar. Letztlich kam es auch auf offizieller Ebene durch die Initiative des Bezirks zu intensiveren Kontakten zwischen allen im Kreis tätigen Hilfsorganisationen.
2003Der Landkreis bekommt am 1. November 2003 einen neuen Namen, der insbesondere die geografische Lage an Rhein und Erft bundesweit zeigen soll: Der Rhein-Erft-Kreis.

Die Bezirksregierung Köln erkennt die DLRG im November offiziell als „andere Stelle“ für die Erste-Hilfe-Ausbildung an. Nun können die qualifizierten Ausbilder der DLRG endlich öffentlich Lehrgänge in Erster-Hilfe auch für Führerscheinbewerber anbieten. Dieser Umstand hat auch dazu geführt, dass die DLRG im Rhein-Erft-Kreis von der Bevölkerung zunehmend als Hilfsorganisation wahrgenommen wird.

Indienststellung des Motorrettungsbootes der DLRG-Ortsgruppe Pulheim. Der am Pulheimer See ansässige Surf- und Segel-Club hat sein aus dem Jahr 1983 stammendes Boot der DLRG für den Wasserrettungsdienst überlassen.
2007Die DLRG-Ortsgruppe Hürth schwimmt jetzt im neuen Hallenbad "De Bütt".
2008Nach Abschluss des bundesweiten Strukturprozesses hat sich der DLRG-Bezirk eine moderne Satzung gegeben und heißt analog dem Landkreis seit dem 7. März 2008 „DLRG Bezirk Rhein-Erft-Kreis e.V.“.
2009Heide Gerhring kandidiert nach vielen und sehr erfolgreichen jahren nicht mehr als Leiterin des Bezirkes. Ihr bisheriger Stellvertreter, Uwe Maagh, leitet von nun an den Bezirk, Andreas Schneider bleibt Stellvertreter.

Die DLRG-Ortsgruppe Pulheim stellt ein neues Einsatzfahrzeug in Dienst.
2013Die DLRG feiert am 13. Oktober ihren 100. Geburtstag. In Berlin treffen sich unter dem Motto "Keine Schwimmbadschließungen!" rund 200 DLRG Motorrettungsboote zu einem Bootskorso aud der Spree.
Für den DLRG-Bezirk Rhein-Erft-Kreis übergibt die DLRG Wesseling am 30. Mai den Staffelstab der Rheinschiene von den Bonner Kameraden an die Kölner DLRG.
2015Indienststellung des Motorrettungsbootes "Pullem" der DLRG Ortsgruppe Pulheim. Heimatgewässer ist der Pulheimer See.
2017Seit dem 25. März findet man die DLRG Ortsgruppe Frechen in ihrer neuen Geschäftsstelle. Dort hat sie auch einen modern eingerichteten Schulungsraum.
2018Außerdienststellung des Motorrettungsbootes der DLRG Wesseling aufgrund von Materialermüdung. Durch die enorm starke Beanspruchung im Einsatz auf dem Rhein waren plötzlich an mehreren Stellen ohne weitere Beschädigungen die Aluminiumplanken des DSB-Bootes einfach gerissen. Es muss ein neues Rettungsboot beschafft werden.
2019Die Ortsgruppe Wesseling tauft ihr neues Motorrettungsboote am 8. Dezember 2019 auf den Namen "Germanus". Das 6.50m lange Schlauchboot der Marke Humber ist mit einem 175 PS starkem Aussenbordmotor ausgestattet und wird im Wasserrettungsdienst auf dem Rhein und im Katastrophenschutz des Rhein-Erft-Kreises und des Landes NRW eingesetzt.
2020Aufgrund der Coronavirus-Pandemie SARS-CoV-2 / COVID-19 wurden im März alle Veranstaltungen abgesagt.
Am Rhein wurde der Wasserrettungsdienst durch die DLRG Wesseling nach Erarbeitung eines besonderen Hygienekonzepts ab Ende Mai wieder aufgenommen.
Der Internetauftritt des Bezirkes wurde überarbeitet und auf das neue Layout des Bundesverbandes angepasst.

Die Chronik wird fortgeschrieben ... .. .

Diese Website benutzt Cookies.

Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.

Wesentlich

Statistik

Marketing