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Wenn die Seele Erste Hilfe braucht:

Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte

Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) bezeichnet eine Reihe von Hilfsangeboten, die Menschen nach einer schwierigen oder belastenden Einsatzsituation unterstützen. Dazu gehören Präventionsmaßnahmen, schnelle Hilfe direkt nach dem Ereignis sowie Unterstützung in den Wochen, Monaten oder auch noch länger danach.

Als Einsatzkräfte der DLRG sind wir daran gewöhnt, mit Belastungen umzugehen. Doch manchmal werden wir in Einsätzen mit besonderen Situationen konfrontiert, die uns emotional und körperlich überfordern.

Bei diesen Überforderungen handelt es sich um normale Reaktionen auf ein unnormales Ereignis. Sie klingen in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder ab. Diesen Prozess kann man durch ein aktives Stressmanagement (Auseinandersetzen und Ablenken) selbst unterstützen. Außerdem kann man betroffenen Einsatzkräften durch Geduld und aktives Zuhören dabei helfen, das Erlebte zu verarbeiten.

 

Wie erkenne ich eine besondere Belastung?


Ein außergewöhnlicher Einsatz kann vielfältige Belastungsreaktionen hervorrufen.

Mögliche Anzeichen können sein:

Was kann ich für mich selbst tun?

Tue dir etwas Gutes.

Nimm dir Zeit für dich und mache etwas, das dir Spaß macht.

Achte auf Sport und Bewegung.

Das baut Stresshormone ab.

Rede mit Anderen.

Sprich mit deiner Familie, deinen Freunden oder anderen Einsatzkräften. Dies ist eine wirksame Methode der Verarbeitung. Sie strukturiert das Erlebte und schafft  Verbindung.

Verbringe Zeit mit anderen Menschen.

Du bist ihnen wichtig und sie freuen sich über die gemeinsame Zeit.

Achte auf eine Tagesstruktur.

So findest zu zurück in den Alltag. Die Alltagsroutine ist wichtig und gibt dir Stabilität.

Wie kann ich belastete Einsatzkräfte unterstützen?

  • Zuhören & anwesend sein
    Nimm dir die Zeit, wirklich zuzuhören und zeige, dass du für die Person da bist. Höre zu, ohne zu urteilen oder sofort Lösungen anzubieten. Das Gefühl gehört zu werden, kann schon viel bewirken.
  • Sei geduldig & zeige Verständnis
    Akzeptiere, dass es Zeit braucht, um mit Belastungen umzugehen und zeige dabei Mitgefühl.
  • Ermutige, Gefühle auszudrücken
    Ermutige deine Kameradin oder deinen Kameraden über die Gefühle zu sprechen. Emotionen zu teilen kann oft der erste Schritt zur Linderung von emotionaler Belastung sein.
  • Aktives Stressmanagement fördern
    Unterstütze deine Kameradin und deinen Kameraden dabei gesunde Wege zu finden, um mit Stress umzugehen – wie z.B. durch Sport, Hobbys oder Entspannungsübungen.
  • Konkrete Hilfe im Alltag anbieten
    Biete an, bei alltäglichen Aufgaben zu helfen, die überfordernd wirken können.
  • Professionelle Hilfe
    Ermutige zur Kontaktaufnahme mit professionellen Beratern oder Therapeuten. Manchmal ist professionelle Unterstützung notwendig.
  • Auf Zeichen von anhaltender Belastung achten
    Achte auf Anzeichen, dass die Belastung nicht abnimmt und unterstütze dabei, rechtzeitig weitere Schritte einzuleiten.
  • Offene Kommunikation fördern
    Schaffe ein Umfeld, in dem offene Kommunikation gefördert wird und es normal ist, über mentale Gesundheit zu sprechen.

Wichtig:

  • Stimmungsschwankungen nicht persönlich nehmen
    Verstehe Stimmungsschwankungen als normale Belastungsreaktion und reagiere nicht gekränkt oder persönlich betroffen darauf.

Wo bekomme ich Hilfe?


Bei seelischen und körperlichen Belastungen im Rahmen eines schwierigen Einsatzes ist das Einsatznachsorgeteam (ENT) für dich da. Es bietet den aktiven Einsatzkräften in der DLRG qualifizierte Unterstützung durch speziell geschulte Einsatznachsorgekräfte.

Die Grundlage der Tätigkeit im Bereich der PSNV ist das Peer-Prinzip. Das bedeutet, alle Personen im Bereich der PSNV sind aktive Mitglieder der DLRG im Bereich Einsatz und/oder Ausbildung. Die Mitglieder des ENTs haben sich der Verschwiegenheit verpflichtet.

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